Podcast und YouTube zusammenlegen heisst: eine Aufnahme mit Video, ein Themenplan, zwei Fassungen. Die Videofassung geht auf YouTube, die Audiofassung in den Podcast-Feed, und aus beiden entstehen Clips für Instagram, TikTok und LinkedIn. Titel, Thumbnail und Beschreibung entstehen je Plattform eigens, weil auf YouTube gesucht und im Podcast abonniert wird. Podmark entwickelt und produziert seit 2017 Business-Podcasts für Unternehmer, Coaches und Berater im deutschsprachigen Raum, mit über 250 betreuten Podcasts, über 170 selbst gelaunchten Podcast-Kanälen und über 17.000 editierten und veröffentlichten Audios und Videos. Zwei getrennte Kanäle mit zwei Themenplänen kosten doppelt Zeit und bringen selten doppelte Wirkung.
Für drei Situationen: Du hast einen Podcast und willst auf YouTube. Du hast einen YouTube-Kanal und willst einen Podcast. Oder du hast beides, aber getrennt, mit zwei Abläufen und zwei Themenplänen.
Nimm einmal auf, mit Video. Plane die Themen einmal. Veröffentliche zweimal, jeweils passend zur Plattform.
Der Aufwand für dich bleibt bei einer Aufnahme. Die Reichweite verteilt sich auf zwei Kanäle und alle Clips.
Getrennte Kanäle bedeuten zwei Aufnahmen, zwei Themenpläne und zwei Abläufe. Nach wenigen Monaten bekommt einer der beiden keine Zeit mehr und schläft ein.
Ein Kanalsystem aus einer Aufnahme braucht dieselbe Zeit vor dem Mikrofon wie ein reiner Podcast. Der Unterschied entsteht nach der Aufnahme.
Nur Podcast: Der Feed bleibt, die Aufnahme bekommt ab der nächsten Folge Video. Das ist ein guter Anlass für eine neue Staffel, siehe Ratgeber Podcast-Relaunch.
Nur YouTube: Aus der Tonspur deiner Videos entsteht der Podcast. Videos, die nur mit Bild funktionieren, etwa Bildschirm-Anleitungen, bleiben auf YouTube.
Beides getrennt: Die beiden Themenpläne werden zu einem zusammengeführt. Ab dem Stichtag gibt es nur noch eine Aufnahme pro Folge.
Den ganzen Weg von der Aufnahme zu den Formaten beschreibt der Ratgeber Podcast-Inhalte wiederverwenden.
Erstens: derselbe Titel überall. Ein Podcast-Titel ohne Suchbegriff wird auf YouTube nicht gefunden.
Zweitens: Video als Nebenprodukt. Eine Kamera, die irgendwo mitläuft, liefert Bilder, die niemand ansehen will. Licht, Bildausschnitt und Ton gehören zur Vorbereitung.
Drittens: Clips ohne Plan. Wer Clips erst sucht, wenn die Folge fertig ist, schneidet, was übrig bleibt. Gute Clips entstehen aus Themen, die schon bei der Planung als Clip gedacht sind.
Im Erstgespräch schauen wir auf deine heutigen Kanäle und legen fest, wie aus einer Aufnahme beide Kanäle entstehen. Mit Start im November ist das System Mitte Januar live.
Ja, als Videofassung. YouTube ist die grösste Plattform für Podcasts im Video und wird wie eine Suchmaschine genutzt. Eine Videoaufnahme pro Folge reicht für beide Kanäle und liefert zusätzlich die Clips für Instagram, TikTok und LinkedIn.
Ja. Auf YouTube wird nach Problemen gesucht, deshalb nennt der Titel das Problem in den Worten der Zielgruppe. Im Podcast entscheiden Abonnenten, dort darf der Titel die Haltung des Hosts zeigen. Thumbnail und Beschreibung entstehen ebenfalls je Plattform.
Ja, aus der Tonspur. Das funktioniert für Gespräche, Erklärungen und Meinungen. Videos, die nur mit Bild verständlich sind, etwa Bildschirm-Anleitungen, bleiben auf YouTube.
Vor der Kamera kaum mehr, weil eine Aufnahme beide Kanäle bedient. Die zusätzliche Arbeit liegt nach der Aufnahme: Videoschnitt, Thumbnail, Titel, Beschreibung und Clips. Bei professioneller Produktion liegt diese Arbeit nicht bei dir.
Für Solo-Folgen reicht eine Kamera mit gutem Licht und sauberem Ton. Für Gespräche sind zwei Kameras sinnvoll, eine pro Person. Wichtiger als die Zahl der Kameras sind Licht, Bildausschnitt und Mikrofon.
Florian Schartner ist Gründer von Podmark und seit 2017 auf Business-Podcasts für Unternehmer, Coaches und Berater spezialisiert. Über 250 betreute Podcasts, über 170 selbst gelaunchte Podcast-Kanäle und über 17.000 editierte und veröffentlichte Audios und Videos. Podmark SL hat ihren Sitz in Barcelona und arbeitet für Kunden im gesamten deutschsprachigen Raum.
Der Ratgeber beschreibt Erfahrungswerte aus der Produktion von Business-Podcasts mit Video. Er ist keine Zusage, dass ein YouTube-Kanal bei einem einzelnen Unternehmen Reichweite oder Anfragen aufbaut. Die Empfehlungen zu Titeln und Thumbnails sind Arbeitsregeln aus der Praxis und keine Messung. Der Ratgeber nennt bewusst keine Preise von Podmark.
Florian Schartner, Gründer von Podmark, seit 2017 spezialisiert auf Business-Podcasts für Unternehmer, Coaches und Berater. Über 250 betreute Podcasts, über 170 selbst gelaunchte Podcast-Kanäle und über 17.000 editierte und veröffentlichte Audios und Videos.